Maurice Schwartz
Schauspiel

Maurice Schwartz

Geboren 1889-06-18 · Sedikov, Ukraine · Gestorben 1960-05-10

Maurice Schwartz oder Morris Schwartz (eigentlich Awrom-Moische Schwartz, geboren 18. Juni 1889 in Schydatschiw, Österreich-Ungarn; gestorben 10. Mai 1960 in Tel Aviv) war ein jüdisch-amerikanischer Schauspieler und Theaterproduzent. Er war der Begründer und Direktor des Yiddish Art Theatre in New York und galt als einer der größten jiddischen Schauspieler. Moische wurde in eine orthodoxe jüdische Familie in Galizien geboren. 1899 fuhr er mit seiner Mutter nach Liverpool, um in die USA zu emigrieren. Er wurde aber von ihr getrennt und lebte zwei Jahre allein in London, wo er seinen Lebensunterhalt erst mit Fabrikarbeit und anschließend als Sänger bei einem Kantor verdiente. 1901 holte sein Vater ihn nach New York, wo er in dessen Kleiderfabrik arbeitete. Moische nannte sich nun Morris. Mit 15 Jahren wurde er Schauspieler und trat mit verschiedenen Truppen auf. 1918 gründete er das Yiddish Art Theatre, das sich vor allem auf klassische Theaterstücke in jiddischer Sprache konzentrierte. Er wirkte als Schauspieler in rund 150 Theaterproduktionen – davon nicht wenige eigene Stücke und Bearbeitungen – sowie in zwanzig Filmen mit und gab mehrere Schallplatten mit Theaterstücken heraus. Darüber hinaus schrieb er Artikel über das Theater, über Schauspieler und über die Schauspielkunst. Außer auf jiddischen trat er auch auf englischen, spanischen und, in Israel, hebräischen Bühnen auf. Dabei pflegte Schwartz eine gehobene Theaterkultur und grenzte sich vom damals sehr beliebten „Schundtheater“ ab.

RegieActorAutorProduzentBesetzung

Bekannt für

Salome★ 5.7Sehmoment
Salome
1953
Insel der zornigen Götter★ 5.5Sehmoment
Insel der zornigen Götter
1951
Botschafter in Moskau★ 5.2Sehmoment
Botschafter in Moskau
1943
Slaves of Babylon★ 6Sehmoment
Slaves of Babylon
1953
The Man Behind the Mask★ 4.8Sehmoment
The Man Behind the Mask
1936
Uncle MosesSehmoment
Uncle Moses
1932
Tevya★ 5.6Sehmoment
Tevya
1939
Broken Hearts★ 10Sehmoment
Broken Hearts
1926

Häufige Kollaborationen